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Sanddorn in der Aromatherapie

Sanddorn, Dornbusch, Fasanenbeere, Haffdorn, Seedorn... Die orangeleuchtende Pflanze hat viele Namen und viele Verwendungen. Welche gibt es in der Aromatherapie und was ist das therapeutisch Besondere an diesem beerigen Vitamin-C-Knaller?


Der lateinische Name des Sanddorns lautet Hippophae rhamnoides. Hippo wie Pferd und phaes wie leuchtend. Was das Pferd genau da macht entzieht sich meiner Kenntnis. Leuchtend passt jedoch selbstredend super, denn wer schon mal einen spätsommerlichen Ostseespaziergang gemacht hat konnte mit den leuchtenden kleinen Beeren, die einem aus den dornigen Büschen entgegenstrahlen, Bekanntschaft machen. Apropos dornig: rhamnus bedeutet Dorn, und das passt ebenfalls großartig – auf die umständliche Ernte auf Grund der massiven und wehrhaften Dornen des Sanddorns komme ich später noch.





Erstmal zur Botanik:


Sanddorngewächse sind sommergrüne Sträucher von 1 bis 6 m Höhe. Das interessante ist das tief- und weitrechende Wurzelsystem, das sich 1,5 bis 3 Meter in die Tiefe und nach unten und in die Breite bis zu 12 Meter in alle Richtungen erstreckt.[1] So kann sich der Sanddorn auch auf flachen Böden, wie sie an Küstengebieten mit Steilufern vorkommen, sehr wirksam verankern.